FDM-Verfahren

Das FFD-Verfahren (Fußed Filament Deposition) ist auch als FDM-Verfahren bekannt (Fußed Deposition Modeling) und erstellt einzelne Schichten aus dünnen, geschmolzenen Kunststoff-Fäden. Das Rohmaterial kommt als Filament in Rollen auf die etwa 800-1000g Material in einer Dicke von 1,75mm oder 3,0mm gewickelt ist. Es ist das preiswerteste Verfahren und erlaubt Genauigkeiten bis etwa 0,6-0,8mm.

Das Filament wird mit Hilfe eines Extruders durch eine heiße Düse gepresst und auf eine Drucklatte gelegt. Jede nachfolgende Filamentschicht wird über die vorhergehende Schicht gelegt und dabei mit dieser verschmolzen. Die Schichtstärke beträgt dabei in der Regel 50% bis 75% der Düsenbohrung.

Da die Modelle aus neben- und übereinander gelegten (verschmolzenen) Fäden bestehen, sind bestimmte Formen nicht zuverlässig druckbar. Dazu gehören senkrechte Stäbe im Durchmesser der Düsenbohrung. Die Höhe des Drucks wird durch das Schichtweise Anheben des Druckkopfes oder aber durch ein entsprechendes Absenken der Druckplatte erzielt.

DLP-Verfahren

Digital Light Processing ist ein Verfahren, bei dem ein flüssiges, IV-härtendes Kunstharz (Resin) in dünnen Schichten auf einer Druckplatte belichtet wird, welche dann Schicht für Schicht aus dem Resinbad gehoben wird. Das Resin befindet sich dabei in einem Tank (Vat), dessen Unterseite durch eine klare, flexible Folie abgeschlossen ist. Durch diese Folie hindurch belichtet eine UV-Lampe zunächst ein schwarzweißes LCD-Display, welches die Belichtungsfläche Pixelweise abdunkelt und letztlich das Resin. Die übereinander liegenden erhärteten Schichten bilden am Ende das 3D-Modell.

SLA